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Ein fast vergessenes Schmuckkästchen – Schloss Beuchlitz und die Muschelgrotte

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“. Mit diesem leicht umgestalteten Zitat von Johann Wolfgang von Goethe wird gern auf die schönen Seiten der eigenen Heimat hingewiesen. Allzu oft wissen wir gar nicht, was sich an Kulturgütern in unserem direkten Umfeld verbirgt. Manchmal befinden sich geschichtlich und kulturell bedeutsame Gebäude unmittelbar

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Heimatfreund: Was uns alte Scherben über die Heimatgeschichte verraten können – Am Beispiel des Eisdorfer Pfarrhauses

„Scherben bringen Glück!“ Handelt es sich dabei gar um Scherben aus längst vergangenen Tagen, geraten ganz besonders die Archäologen in Verzückung. Was für den Laien meist wertlos und unbedeutend erscheint, ist für diese Berufsgruppe oft die einzige Quelle zur Erschließung geschichtlicher Zusammenhänge. Als mir im Sommer 2013 eine kleine Schachtel voller alter Keramikscherben überreicht wurde,

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Die St.-Johannis-Kirche zu Eisdorf

Die evangelische Pfarrkirche St. Johannis ist ein romanischer Sakralbau im Teutschenthaler Ortsteil Eisdorf im Landkreis Saalekreis in Sachsen-Anhalt (Abb. 1). Das im Kern romanische Gotteshaus ist Johannes dem Täufer geweiht. Eine mittelalterliche Erwähnung der Kirche oder eines Pfarrers sind nicht überliefert. Dennoch ist die Erbauung in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts anzunehmen. Der rechteckige

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Heimatfreund: Ein Megalithgrab bei Köchstedt?

Am Rande des Teutschenthaler Ortsteils Köchstedt im Saalekreis, westlich von Halle/Saale, erhebt sich auf einem sanften Hügel ein archaisch wirkendes Monument (Abb. 1). Seine aus dunkelbraunen Steinblöcken errichtete gedrungene Gestalt vermittelt bewusst den Eindruck eines prähistorischen Megalithgrabes. Der durch flankierende Stelen und eine breite Freitreppe hervorgerufene repräsentative Charakter erinnert wiederum an eine Denkmalanlage. Doch wann

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