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19. Kirchennacht in Halle am 17. August 2019

Fast 50 Kirchen und Gotteshäuser laden am kommenden Samstag 17. August 2019 zur 19. HALLESCHEN NACHT DER KIRCHEN (NDK) ein. Mit mehr als 100 Veranstaltungselementen erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Von Stille bis Tanzperformance und von Besinnung bis Orgelimprovisation reicht auch in diesem Jahr wieder die Angebotspalette der hiesigen Kirchennacht.

Kirchennacht in Halle

Was kaum jemand weiß, seit ihrem Start im Jahr 2001 wird die NDK fast ausschließlich vom ehrenamtlichen Engagement der christlichen Gemeinden getragen. Ob in Planung, Bekanntmachung oder Umsetzung, ohne den Einsatz der vielen Freiwilligen wäre eine Veranstaltung dieser Dimension mit solch einem begrenzten Mitteleinsatz nicht umsetzbar. Allein am 17. August leisten die Gemeindeglieder – selbst bei vorsichtigen Schätzungen – mindestens 500 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit. Einzelne Gemeinden, wie z.B. in der St. Georgenkirche in Glaucha-Viertel, bereiten sich unter großer personeller Beteiligung fast eine Woche lang mit Auf- und Umbaumaßnahmen auf diesen besonderen Tag vor.
Der Erfolg gibt ihnen Recht. In den zurückliegenden Jahren besuchten alljährlich durchschnittlich 7.000 Menschen das ökumenische Sommerfest. Damit ist die HALLESCHE NACHT DER KIRCHEN nicht nur die älteste, sondern auch die größte Kirchennacht Mitteldeutschlands. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Kirchennacht im Saalekreis

Genau eine Woche vor dem Laternenfest öffnen am dritten Augustsamstag 49 Kirchen und Einrichtungen ihre Türen. Unter ihnen befinden sich auch sechs Gemeinden aus dem Saalekreis – Bennstedt, Döllnitz, Hohenweiden, Holleben, Lochau und Morl, die mit ihrer Teilnahme die Veranstaltung alljährlich um eine ländlich geprägte Perspektive bereichern. Darüber hinaus beteiligen sich mit der Justizvollzugsanstalt „Roter Ochse“ sowie den beiden Krankenhäusern St. Elisabeth & St. Barbara und Martha-Maria Dölau Einrichtungen, in denen man auf den ersten Blick kein kirchliches Leben vermuten würde.

“Einladung zum Leben: „Drehmomente“”

So lautet das Motto der diesjährigen HALLESCHEN NACHT DER KIRCHEN (NDK) am 17. August. Mit diesem ungewöhnlichen Titel würdigt das ökumenische Sommerfest das 30-jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution von 1989. Zeitgleich bietet die 19. Auflage der Kirchennacht Anlass, eigene Wendepunkte Revue passieren zu lassen und Meilensteinen des christlichen Lebens in der Saalestadt auf nächtlicher Pilgerreise nachzuspüren.

Programm: Von Tango bis Nachtflohmarkt

Die thematische Offenheit der Kirchennacht ist auch in diesem Jahr wieder ein Garant für ein breit gefächertes Veranstaltungsangebot. Programmatisch findet sich alles, was den besonderen Reiz der nächtlichen Veranstaltung ausmacht. Alljährlich ist die Musik – von Erzählkonzert (Methodisten) bis Orgelimprovisationen (Dom), von Tango (Marktkirche) bis Kinderchor (Franckesche Stiftungen) sowie von A-capella (Heilig Kreuz Gemeinde) bis Jazz (Petrus- und Luthergemeinde) etc. – eine tragende Säule der halleschen Kirchennacht. Elemente, wie die öffentliche Verleihung des 5. Fotokunstpreises (Marktkirche), Filmvorführungen (Pauluskirche), ein Nachtflohmarkt (Diakoniewerk), Führungen (z.B. Friedenskirche), Turmbesteigungen (Morl), Ausstellungseröffnungen (Markt/ Lochau) oder Angebote zur Stille und Meditation (Franckesche Stiftungen), offenbaren den Facettenreichtum der hiesigen Großveranstaltung. Umso erstaunlicher ist, dass die Organisation fast ausschließlich vom ehrenamtlichen Engagement der beteiligten Gemeinden getragen wird
Die HALLESCHE NACHT DER KIRCHEN ist das größte und älteste ökumenische Sommerfest Mitteldeutschlands. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Halle. In den vergangenen Jahren besuchten alljährlich mehrere tausend Menschen die Kirchennacht. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

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