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Castor Transport durch Sachsen-Anhalt

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Während der Fahrt durch Sachsen-Anhalt wurde der Zug in der Nähe von Schkopau von Atomkraftgegnern gestoppt. Hier hatten sich zwei Personen unter einer Eisenbahnbrücke abgeseilt. Dabei kam es zu mehreren freiheitsentziehenden Maßnahmen durch die Bundespolizei. Nach Klärung des Sachverhalts wurde die Weiterfahrt des Transportes gewährleistet und es gab keine weiteren den Zugverlauf beeinflussende Störungen.
In mehreren Orten trafen sich Atomkraftgegner zu Mahnwachen, so z.B. in Merseburg, Bitterfeld und Schönebeck, welche alle einen friedlichen Verlauf nahmen.
Während des Castortransportes hat sich Innenstaatssekretär Rüdiger Erben im Führungsstab in Halle informiert und lobte die Einsatzleitung sowie die eingesetzten Beamten der Landes -sowie Bundespolizei für ihr umsichtiges Handeln.
Gegen 22.23 Uhr hat der Zug Sachsen-Anhalt in Richtung Brandenburg (Wittenberge) verlassen.
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd

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