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Smartwatch: Wer trägt die Computer für’s Handgelenk eigentlich?

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Auch in der Füßgängerzone in Halle sieht man sie, gerade jetzt in der warmen Jahreszeit: Uhren an den Handgelenken vieler Passanten. Immer mehr davon sind sogenannte Smartwatches, Fitnesstracker und andere Wearables, also tragbare Kleincomputer. Erst letztes Jahr haben die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Deutschland und mehrere Landesddatenschutzbehörden vor dem Einsatz von Fitnessarmbändern und anderen Wearables gewartn. Doch auch für die allgemeine Sicherheit stellen diese Geräte ein Problem dar.

Aktueller Stand der Wearables in Deutschland

Der weltweite Absatz von Smartwatches wird vor allem durch Apples Apple Watch gestützt. Andere Hersteller haben aber schon teilweise 2003 diese Geräte angeboten. Nach anfänglicher Euphorie und Gadget-Verliebtheit pendeln sich die Verkaufszahlen jedoch langsam auf einem realistischen Niveau ein:

Infografik: Smartwatches - viel Hype um nichts? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Zeitraum Absatz weltweit
Quartal 2, 2014 1 Million Stück
Quartal 3, 2014 1 Million Stück
Quartal 4, 2014 1,9 Million Stück
Quartal 1, 2015 1,3 Million Stück
Quartal 2, 2015 5,3 Million Stück
Quartal 3, 2015 6,1 Million Stück
Quartal 4, 2015 8,1 Million Stück
Quartal 1, 2016 4,2 Million Stück
Quartal 2, 2016 3,5 Million Stück

Ordentlich angekurbelt durch die Apple Watch brach der Marktanteil jedoch schon 2016 wieder ein – und selbst wohlwollend betrachtet ist ein weltweiter Absatz von 8 Millionen nicht sehr groß. Berechnet man knapp 450,- € pro guter Watch (Stand 06/2018) so ergeben sich auch hier gerade mal knapp 3,6 Milliarden Euro – für den gesamten Markt und alle darin befindlichen Händler von Apple über Sony bis Samsung.

In Deutschland besetzen Smartwatches und ähnliche Geräte eine reine Nischenposition. Doch die anfängliche Skepsis hierzulande wandelt sich nun und macht fast im Gegentrend zur globalen Entwicklung wachsender Bereitschaft Platz, diese Geräte zu nutzen. Dennoch liegt die Bereitschaft zur Smartwatch bei lediglich 46 Prozent:

Interesse an einer Smartwatch in Deutschland 2016.

via Statista.de

Weniger als ein Drittel würde sich dabei überhaupt eine Smartwatch kaufen und mehr als jeder zweite wäre nicht einmal zur Nutzung bereits. Das sollte nicht überraschen, denn obwohl die dauerhafte Präsenz der Geräte für einen Gewöhnungseffekt sorgt, sind wir Deutschen bei neuer Technik traditionell eher skeptisch denn euphorisch.

Werden sich Smartwatches durchsetzen? Nach aktuellen Zahlen bleiben sie eher eine Kuriosität.

Vollständiger Beitrag erschien zuerst bei Social Media Statistiken

About Author

Peter Starck

Ich arbeite gelegentlich mit der Agentur Schrift-Architekt.de und werde hier später noch mehr schreiben.

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