Side Navigation

Wladimir Iljitsch Lenin am Gothardtsteich Merseburg

Die neun Meter hohe Statue von Wladimir Iljitsch Lenin am Gothardtsteich in Merseburg, wurde von Henk im Jahr 1997 gekauft, aus dem ostdeutschen Merseburg importiert und im Hof seines Unternehmens in Tjuchem gestellt.

Lenin in Merseburg?

Originaltext:
Het negen meter hoge standbeeld van Vladimir Iljitsj Lenin is in 1997 door Henk Koop geïmporteerd uit het Oost-Duitse Merseburg en staat sindsdien op het erf van zijn bedrijf in Tjuchem.
Wann genau das Lenindenkmal am Gothardsteich gebaut bzw. errichtet wurde, ist im Moment nicht zu recherchieren. Einer unserer aufmerksamen Leser konnte uns jedoch aushelfen: 1970 war die Errichtung, zu der damals auch alle Schüler der Stadt Merseburg anwesend waren. Bis 1997 “zeigte” Lenin aus Bronze, in die Richtung der Einkaufpassage.
Unser Leser Robert S. ergänzt: Das Denkmal besteht aus Bronze, ist ca. neun Meter hoch und ca. vier Meter breit. Es wiegt ungefähr 15,8 Tonnen schwer. Die Künstler sind: M. F. Baburin, G.P. Lewitzkaja und Y.I. Kuturew. Entstehungszeit 1971; damalige Kosten: 91.000 Rubel. Einweihung des Denkmal am 20.06.1971, 15:00 Uhr (offizieller Termin lt. Programheft). Standort: Merseburg, damalige Ernst-Thälmann-Straße, am östlichen Ufer des Gotthardsteiches gegenüber dem Eingang der Gotthardstraße. Das Denkmal wurde als Ausdruck enger freundschaftlicher Verbindungen zur autonomen baschkirischen Sowjetrepublik errichtet, in deren Hauptstadt Ufa ein gleiches Denkmal stand. Der Merseburger Lenin wurde unter einigen Protesten vom Sockel gehoben am 12.10.1991. Danach wurde er knapp 6 Jahre unterbracht in einem Hangar (richtig: Bogendeckung AU 16/3) auf dem ehem. Merseburger Militärflugplatz, wo ihn auch mal Metalldiebe aufsuchten. Lenin wurde von der Stadt Merseburg für 20.000 DM an einen Holländer verkauft. Im Januar 1997 wurde er dann per Tieflader ins holländische Groningen verbracht, wo er noch heute auf dem Grundstück des Käufers steht.

Lenin 1972 in Merseburg

Das Postkartenmuseum der DDR in Berlin hat noch einige Aufnahmen der Statue, hier aus dem Jahr 1972:

Merseburg, Lenin-Denkmal am Gotthardteich – 1972 | DDR-Postkarten-Museum

Merseburg, Lenin-Denkmal am Gotthardteich – 1972 – POLTIKE012.jpg

Was wurde aus der Lenin-Statue in Merseburg?

Heute ist nicht mehr wirklich rekonstruierbar, was aus der Statue wurde. So zitiert die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 13. Oktober 2015 die ehemalige Stadtbeamte Christine Winter-Schulz:

„1991 hatte eine thüringische Firma Interesse an der Bronzestatue und wollte Glocken daraus gießen. Ich habe den Hangarschlüssel aus dem Safe des damaligen Oberbürgermeisters organisiert, wir sind dann dort hingefahren“

Wissen Sie mehr?

Unser Leser Paul:

1981 wurde er fast vom Sockel gehoben.
Und zwar infolge eines Wasserrohrbruches. Direkt vor dem Denkmal war eine Hauptwasserleitung geborsten. Das Wasser schoss fontänenartig aus der Straßendecke.
Im Wasserwerk meinte man als der Druck abfiel, dass ein Großabnehmer seine Speicher füllt.
Daraufhin wurde eine weitere Druckpumpe zugeschaltet. Das hatte zur Folge dass direkt vor dem Denkmal ein mächtiger Krater entstand. So wäre Lenin fast vor der Zeit gestürzt.

Unser Leser Harry Nibbelke:

Das Denkmal von Lenin (aus Merseburg) steht schon seit einigen Jahre im Garten von das Wellnesbereich Kurort Fontana Bad Nieuweschans nur1km vom Niederlandisch-Deutsche Grenze im Norden von Holland.
Wenn man im Bademantel nach einen erholsamen Saunagang im Garten spaziert ,steht Wladimir plotz da.

 

Auch spannend: