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SolarWinds-Hack: Größter Hacker-Angriff der US-Geschichte – auch Deutsche getroffen

  • 18.000 US-Behörden und Unternehmen gehackt; darunter Microsoft, Intel und und Cisco
  • Auch Deutsche betroffen, darunter Bundesverkehrsministerium, Kraftfahrtbundesamt und Robert Koch-Institut (RKI).
  • Deutsche Behörden und Unternehmen zu abhängig von US-Diensten

SolarWinds-Hack: Die Betroffenen

Unbekannte haben bereits im Dezember 2020 über den Infrastruktur-Anbieter SolarWinds tausende US-Firmen und -Behörden gehackt. Mindestens 18.000 national und international operierende Unternehmen wurden infiltriert.

In den USA betroffen sind unter anderem:

  • Unternehmen wie Microsoft (Software, Videokonferenz, Betriebssysteme), Deloitte (Wirtschaftsprüfer), Intel (Computer-Chips), Cisco (Software und Videokonferenz)
  • Regierungsbehörden wie das Außen-, Energie- und das Finanzministerium, Gesundheitsbehördensowie die nationale Atomsicherheitsbehörde.

Dies berichtet die Tagesschau. Die US-Verwaltung vermutet inzwischen eine russische Hackergruppe.

SolarWinds-Hack: Auch Unternehmen aus Deutschland und Halle betroffen

Viele deutsche Unternehmen nutzen die betroffenen US-Anbieter. In Halle (Saale) befindet sich eine Niederlassung des US-Chip-Herstellers Intel. Intel ist direkt betroffen vom Hack und damit sind auch Daten der halleschen Mitarbeiter gefährdet.

In einer dem SPIEGEL vorliegenden schriftlichen Anfrage teilte der Bundestagsverwaltung außerdem mit, dass unter anderem folgende Ministerien und Ämter mit infizierter Software gearbeitet haben oder es noch tun:

  • Bundesverkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU),
  • Kraftfahrtbundesamt,
  • Robert Koch-Institut (RKI),
  • Bundeskriminalamt (BKA),
  • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Christian Allner, externer Datenschutzbeauftragter und Gründer des Homeoffice-Startups DER SEMINAR zeigt sich bestürzt:

“Die USA sind kein sicheres Land. Das hat der Hackerangriff bewiesen. Microsoft, Google, Amazon, Apple, Facebook, Zoom, Cisco und so viele andere haben ihren Sitz in den USA – aber werden von deutschen Behörden und Unternehmen täglich benutzt. Wir sind abhängig von US-Anbietern. Und diese Abhängigkeit kann sich jetzt rächen. Das muss enden.”

Wirtschaft fordert unabhängige europäische Anbieter

Allner lobt dabei speziell die europäische Software-Alternative GAIA-X, an der sich auch sein Unternehmen orientiert, kritisiert aber die Beteiligung von US-Unternehmen wie Amazon und Microsoft:

“Die USA haben traurig bewiesen, dass sie kein verlässlicher Partner mehr sind. Wir brauchen verlässliche, unabhängige und europäische Lösungen für europäische Infrastruktur.”

Das Homeoffice-Startup DER SEMINAR unterstützt Organisationen und den Mittelstand mit DSGVO-konformen Homeoffice-Plattformen made in Germany: der Online-Plattform CAMPUS für die Arbeit im Homeoffice, der Webkonferenz-Plattform TALK+ für bis zu 200 Teilnehmende und einer Mediathek für den Mittelstand.
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DER SEMINAR wird gefördert mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

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