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Die wechselvolle Geschichte der Spielbanken in Halle und Saalekreis

Seit August 2018 gibt es wieder eine Spielbank in Halle. Zuvor gab es nur Günthersdorf, beim Einkaufspark NOVA (ehem. Nova Eventis) und in Magdeburg welche. Doch die Spielbank- und Casino-Geschichte Sachsen-Anhalts hat ihre Höhen und Tiefen erlebt. Und unser wichtiger Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen und es gibt Hilfe, mit der Sucht umzugehen.

Geschichte der Spielbanken in Halle und dem Saalekreis

Die Spielbanken in Halle und Umgebung waren niemals viele, geschweige denn haben sie einen großen Wirtschaftsfaktor ausgemacht. Die Spielbanken in Sachsen-Anhalt waren ursprünglich im Besitz des Landes, aber wurden 2010 als unrentabel an einen neuen Besitzer verkauft. Dieser geriet in finanzielle Notlage und schloss die Spielbanken seiner Kette im Mai 2011.

Geschichte der Spielbank Halle im K&K

Die Spielbank Halle hat eine lange Geschichte hinter sich. Immer wieder mit Besitzerwechseln und sehr wendevoller Historie ging im Mai 2011 auch in Halle zunächst das Licht aus. Im Mai 2013 wurde die Spiel-Lizenz des Landes neu an die Merkur-Spielbanken vergeben. Diese gehören zur international tätigen Gauselmann-Gruppe, welche verschiedene Spielbanken und Casinos betreibt. Seit August 2018 gibt in Halle wieder eine neue Spielbank:

Die Spielbank im Dormero Kongress- und Kulturzentrum (kurz K&K) ist neben Bar und Lounges ein Gesamt-Ensemble. Farbe und Formen orientieren sich unter den Namen “Caramel” an der Küste Kaliforniens. Das Investment in den Standort betrug 4,5 Millionen Euro. An 84 Spielautomaten, Jackpot-Systemen, 3D-Spielen und elektronischen Roulette-Varianten können sich die Besucher austoben. Im Gegensatz zu den beiden älteren Schwester-Casinos in Halle handelt es sich hier um ein reines Automatencasino.

Geschichte der Spielbanken im Saalekreis

Erst seit der Fusion der Altkreise Saalkreis und Merseburg-Querfurt kann man wirklich von einer Spielbankgeschichte im Saalekreis sprechen, die auch nur ein knappes Jahr andauerte. Der alte Besitzer ging 2011 pleite. Erst im Dezember 2014 eröffnete in Leuna-Günthersdorf, direkt benachbart zum Einkaufspark Nova Eventis, eine Spielbank.

Parallel wurde in Magdeburg auch eine Filiale eröffnet. Seitdem gibt sich die Spielbank in Leuna-Günthersdorf mondän und kosmopolitisch, um neue Kunden anzuziehen – auch jenseits der üblichen Spielerschaft der Geschäfte. Man will sich auch als Freizeitanbieter verstehen.

Was ist eigentlich eine Spielbank bzw. ein Casino?

Als Spielcasino wird ein Raum bezeichnet, in dem Glücksgewinne gespielt werden können. Das Angebot ist sehr groß und bietet verschiedene Arten von Spielen an wie zum Beispiel Automatenspiele, Videospiele oder aber auch Poker oder Black Jack. Der Zutritt gilt nur für Leute die das achtzehnte Lebensjahr überschritten haben.

Der Begriff Casino stammt aus dem italienischen, genauer gesagt aus Venedig und beschreibt ein kleines Haus, dass für das gesellige Beieinander gedacht war. Im Jahre 1170 startete, dass erste Glücksspiel unter freiem Himmel.

Spielebanken verschiedenster Größen sind heute in ganz Deutschland zu finden

Die Geschichte

Laut historischer und archäologischer Forschung geht man heute davon aus, dass die ersten Glücksspiele schon um das Jahr 3000 v. Christus gespielt wurden. In China wurden dementsprechende Beweise in gefunden, die auf Würfelspiele hinweisen. Die Begeisterung für Glücksspiele kam auch nach Europa. Ein wichtiger Punkt in der Geschichte der Glücksspiele ist die römische Antike. Denn in dieser Zeit wurden trotz kritischer Gesetzeslage weit verbreitet Casinospiele gespielt. Trotz des immer wieder aufkommenden Verbots von Glücksspielen in den letzten Jahrhunderten nahm die Begeisterung für Glücksspiele und Casinohäuser kein Ende. Der Umgang mit der endlosen Begeisterung für Glückspiele wurde von Staat zu Staat unterschiedlich behandelt.

Geschichte der Casinos in Europa

Innerhalb weniger Jahre stieg die Zahl der Spielcasinos. Davon wurden einige aber auch illegal betrieben. Ab dem 18. Jahrhundert waren Casinos in den europäischen Residenzstädten zu finden. In Deutschland war Frankfurt am Main am erfolgreichsten, dort soll bereits Ende des 14. Jahrhunderts ein Spielhaus existierte haben.

Entwicklung von Online-Casinos

Natürlich hat sich auch das Internet entwickelt. Zusätzlich zum klassischen Glücksspiel kamen in den 1990er Jahren Online-Casinos dazu. 1996 waren ist nur fünfzehn Anbieter die Online die beliebten Glücksspiele anboten. Ein Jahr später waren es dann schon zweihundert. Die ersten Pokerrooms im Internet erschienen 1998. Der damalige Umsatz der Online Glücksspiele betrug zu dem Zeitpunkt 800.000. 1999 konnten die Spieler durch einen neuen Multi-player- Modus während des Spielens mit anderen Spielern kommunizieren. Sieben Jahre später im Jahr 2001 zockten bereits acht Millionen Nutzer in den Online Casinos. 2007 erreicht der Umsatz zweihundert Milliarden Euro pro Jahr.

Durch das stationäre als auch digitale Casino-Geschäft sollen bis 2023 33 Milliarden Euro eingenommen werden.

Roulette: So geht das beliebte Spiel

Sowohl online als auch im klassischen Casino: Roulette zählt zu den beliebtesten Spielen. Anfänger brauchen keine Befürchtungen haben, denn Roulette Regeln lernen ist gar nicht so schwer.

Beim Roulette wird eine Kugel vom Croupier (das ist ein Ausbildungsberuf!) eine sich drehende Scheibe geworfen. Diese ist in 37 Felder eingeteilt. Dabei wechseln sich die Farben Rot und Schwarz ab. Eine besondere Zahl ist die Null, sie ist grün. Auf den Seiten des sogenannten Kessels befinden die einfachen Chancen: Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade sowie Hoch/Tief.

Bevor die Kugel geworfen wird, tätigen Spieler ihren Einsatz. Die Spielsteine, auch Jetons genannt, können auf die einfachen Chancen oder direkt auf eine Zahl gelegt werden. Danach sagt der Croupier die berühmten Worte: “Nichts geht mehr.”

Sobald die Kugel in entgegengesetzter Richtung im Kessel rollt, dürfen Spieler nicht mehr setzen. Wenn sich die Kugel nach einigen Umdrehungen in ein Feld gesetzt hat, steht die Gewinnzahl fest.

Deutsche Casinos genießen hohes Vertrauen

Deutsche Casinos, darunter auch Online-Spielhallen, müssen gewisse Lizenzen erfüllen. Daher stehen sie für Seriosität. Das wissen Nutzer zu schätzen und setzen vermehrt auf (Online)Casinos aus Deutschland. Wer Geld auf ein Casinokonto einzahlt, möchte natürlich, dass mit dem Betrag sicher verfahren wird und Gewinne schnell ausgeschüttet werden. Bei unseriösen Anbietern sehen Spieler oft keinen Cent mehr. Bei deutschen Casinos passiert das nicht. Die rechtlichen Auflagen lassen das gar nicht zu.

Schon gewusst? Legal sind Online-Glücksspiele nur in Schleswig-Holstein. Das Bundesland hat 2021 Glücksspielgenehmigungen für ausgewählte Online Casinos festgehalten. Auf der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein sind demnach auch alle seriösen Online Casinos aufgelistet.

Bild: CC BY SA 3.0 via Ralf Roletschek/Wikimedia Commons

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